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Reise nach Südnorwegen im Juni 2011

Fazit

Wir hatten für längere Zeit nicht mehr Urlaub in Südnorwegen gemacht und uns eher im Norden aufgehalten. Zu unserem letzten längeren Aufenthalt in Südnorwegen konnten wir einige Veränderungen feststellen.

Verkehr

Die Anzahl und Größe der Wohnmobile hat leider zugenommen, was die Fahrt auf den zum Teil engen Straßen entlang der Fjorde vor allem auf Nebenstrecken zu einer nervigen Angelegenheit macht. Wir hatten gelegentlich das Gefühl, dass manche Fahrer mit der Größe ihres Gefährts einfach überfordert sind.

Campingplätze

Der Süden Norwegens ist eine wunderschöne Gegend, die im Moment im Trend liegt und wir hatten den Eindruck, dass weniger bekannte Ecken dieser Region verständlicherweise auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Leider ist in manchen entlegenen Ecken die Infrastruktur noch nicht darauf ausgelegt. Reguläre Campingplätze sind nur dünn gesät. Für das Aufstellen der Camping verboten-Schilder haben wir schon Verständnis, da bei der Menge der Touristen diese Stellen permanent belegt wären. Es wäre wünschenswert, wenn in der Nähe einer vermarkteten Touristenattraktion eine reguläre Campingmöglichkeit bestehen würde.

Die Preise der Campingplätze sind in Südnorwegen etwas teurer als im Norden. Wahrscheinlich eine Frage von Angebot und Nachfrage.

Wetter

Während unserer diesjährigen Reise war das Wetter ein ziemliches Glücksspiel, was für diesen Teil des Landes wohl öfters gilt. Wir haben den Eindruck, dass das Wetter im Norden stabiler ist. Aber man kann nicht immer Glück haben und muss das Beste aus den Gegebenheiten machen. Es ist schade wenn sich die Berge hinter den Wolken verstecken.

...

Alles in allem hat uns die Reise sehr gut gefallen, wenn auch die nachhaltigen Eindrücke dieses Mal etwas gefehlt haben. Der Reisezeitpunkt im norwegischen Frühjahr ermöglichte uns die vielen Schneeresten im Gebirge zu erleben, die wir bisher nur von Bildern kannten. Es ist beeindruckend drei Jahreszeiten innerhalb kürzester Zeit bei der Fahrt durch das gebirgige Fjordland zu erleben. Auch die Geschwindigkeit, mit der der Frühling in den Bergen Einzug hält, ist erstaunlich.

Die Jahreszeit, die uns in Norwegen noch fehlt, ist der Herbst. Vielleicht können wir bei einer späteren Reise dies erleben.