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Reise zu den Lofoten im Juni/Juli 2009
Fazit

Es war ein wunderschöner Urlaub auf einer wunderschönen Inselgruppe. Auch die anderen Gegenden von Nordnorwegen, in die uns unsere Reise geführt hat, stehen zu Unrecht im Schatten der bekannteren südnorwegischen Fjorde und Gebirge. Wir haben uns genügend Anregung für weitere Reisen in den Norden geholt. Entgegen kam uns dabei das schöne Wetter, das die Landschaft für 24 Stunden am Tag in ein herrliches klares Licht getaucht hat. Während unseres Urlaubs hatten wir sehr viel Glück mit dem Wetter. In drei Wochen gab es nur einen Tag richtig schlechtes Wetter, sonst war es gut bis sehr gut.

Unsere Norwegischkenntnisse konnten wir leider nicht nicht so gut einsetzen, da es für uns doch etwas schwierig ist, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass vor allem die älteren Norweger sich freuen, wenn man versucht ihr Sprache zu sprechen.

Fahrtroute

Im Vorfeld der Reise haben wir lange überlegt, auf welcher Route wir nach Norden fahren wollen. Da wir auf der Hinfahrt den Fokus auf Schnelligkeit gelegt haben, war die Wahl der Strecke durch Schweden auch im Nachhinein richtig. Man kann dort mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 70 bis 75 km/h rechnen, während es in Norwegen eher auf maximal 65 km/h rausläuft. Da die schwedischen Landstraßen hauptsächlich durch Wald führen, ist die Fahrt allerdings etwas eintönig. Die geringe Durchschnittsgeschwindigkeit zeigt auch, dass die Distanz einer Tagestrecke nicht zu lang sein sollte, da man sich doch leicht verschätzt.

Eine Alternative wäre die Fahrt entlang der Ostküste von Schweden gewesen, die auch verkehrstechnisch gut ausgebaut ist. Diese Variante werden wir wohl ein anderes Mal austesten.

Für die Rückfahrt haben wir uns mehr Zeit genommen. Wir waren einfach entspannter, wenn wir nicht zwei Tage hintereinander von morgens bis abends hinterm Lenkrad sitzen. Die Einteilung der Etappen ist jedoch auch eine Zeitfrage.

Campingplätze

Da wir als Gäste in Norwegen das Jedermannsrecht, das eigentlich für unmotorisierte Reisende gedacht ist, nicht überstrapazieren wollten, haben wir meistens Campingplätze angefahren. Obwohl das Preisniveau in Norwegen höher ist als hier, trifft dies für die meisten Campingplätze nicht zu. Die Campingplätze sind im Allgemeinen billiger als in Deutschland und meistens einfacher ausgestattet, aber es fehlt für uns an nichts. Eine große Wiese ist uns lieber zum Campen als eine abgetrennte Parzelle. Unnötigen Schnickschnack wollen wir nicht. Ein sauberer Sanitärbereich, eine Möglichkeit für den Abwasch und ein schöner Stellplatz - mehr brauchen wir nicht.

Falls wir doch wenige Male wild campten haben wir das möglichst dezent gemacht und keine Spuren hinterlassen. Ein Fahrzeug wie unser VW T5 California kommt uns hier natürlich entgegen. Bei geschlossenem Aufstelldach ist es eher als normaler PKW und nicht als Wohnmobil zu erkennen.