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Reise zu den Lofoten im Juni/Juli 2009
Vestvågøya

7.Tag - 30.06.2009 - Fortsetzung

Vestvågøya

... Auf Vestvågøya bietet die Landschaft ein ganz anderes Bild. Die Berge sind nicht so schroff und es gibt weite Wiesentäler mit viel landwirtschaftlicher Fläche. Als erstes fahren wir nach Ballstad. Es hat einen schicken Hafen, ist allerdings nicht ganz so fotogen wie zum Beispiel Reine. Trotzdem hat es sich gelohnt hier her zu kommen. Nächstes Ziel ist die Badebucht Vikbukta. Schneeweißer Strand und türkisfarbenes Wasser... nur der frische Wind erinnert daran auf den Lofoten und nicht in der Südsee zu sein. Einige Familien nutzen die Stelle zum Baden. Uns ist es allerdings entschieden zu kalt. Wir sind einfach keine Nordländer!

Mortsund

Nach einem kurzem Stopp in Leknes, wo wir Diesel bunkern und unseren Lebensmittelvorrat aufbessern, geht es weiter nach Borg. Wir machen kurz Halt beim Wikingerhaus, das wir heute aber nicht anschauen, da wir im Frühjahr schon mit der Hurtigruten ein prächtiges Wikingermahl hier hatten und das Haus dabei angesehen hatten. In Eggum an der Nordküste von Vestvågøya rasten wir und nehmen eine kleine Zwischenmahlzeit ein. Wir finden es zwar schick hier, aber nicht so malerisch, wie es in den Reiseführern überall beschrieben ist. Besser gefällt uns unsere nächste Station Mortsund. Die schicken Holzhäuser umgeben von türkisem Wasser sind ein wunderschöner Anblick.

MS Vesterålen

Von Mortsund geht es weiter nach Stamsund. Dort wollen wir heute Abend das nord- und südgehende Hurtigrutenschiff anschauen. Stamsund hat außer dem Hurtigrutenanleger leider nicht viel zu bieten. Wir schlagen im Hafen etwas die Zeit tot bis die nordwärtsfahrende MS Vesterålen am Kai anlegt. Wir schauen dem Be- und Entladen des Schiffes zu. Leider ist die Liegezeit zu kurz, um das Schiff in Ruhe besichtigen zu können, deshalb verzichten wir darauf. Die Zeit bis zum südgehenden Schiff nutzen wir für das Abendessen, das wir an einem idyllischen Platz direkt am Wasser gegenüber des Hurtigrutenkais einnehmen.

MS Nordstjernen Motorrad

Schließlich läuft das älteste Schiff der Hurtigrutenflotte ein - die MS Nordstjernen. Im Vergleich zu den großen Hurtigrutenschiffen ist dieses kleine Schiff ein ungewöhnlicher Anblick. Da die MS Nordstjernen kein Bugstrahlruder hat, ist das An- und Ablegen ebenfalls ungewöhnlich. Der Kapitän muß mit viel Gefühl an die Kaimauer heranfahren, was sicher nicht einfach ist. Leider ist wieder die Zeit für eine Besichtigung zu kurz. Für uns was besonderes ist die Verladung eines Motorrads, das mit dem Kran auf Deck gehievt und dort sorgfältig festgezurrt wird. Nachdem die MS Nordstjernen wieder abgedampft ist, ist auch für uns Bettruhe nach diesem langen Tag mit vielen neuen Eindrücken angesagt.

Google-Maps

8.Tag - 01.07.2009

Der Tag heute begrüßt uns leider mit Regen. Das erste Mal seit wir zu Hause weggefahren sind regnet es richtig. Nach einem ausgiebigen Frühstück, für das wir uns heute extra viel Zeit nehmen, fahren wir an der Südküste von Vestvågøya weiter Richtung Osten. Die Berggipfel sind wolkenverhangen und der Reiz der Landschaft will sich uns heute einfach nicht zeigen. Wir wollen uns aber nicht beschweren, da wir bisher sehr viel Glück mit dem Wetter hatten. An der Sundklakkstraumenbrücke stoßen wir wieder auf die E10, der wir Richtung Svolvær folgen und Vestvågøya verlassen.