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Reise zu den Lofoten im Juni/Juli 2009
Hinfahrt

1.Tag - 24.06.2009

Nachdem wir den Tag mit der Beladung unseres Reisemobils verbracht haben, geht es abends um kurz vor acht endlich in Richtung Norden. Über A5, A7 und A1 fahren wir bis Puttgarden auf Fehmarn, wo wir um etwa halb drei am Fährhafen ankommen. Die Fahrt geht bis auf ein paar Baustellen zügig voran. Wir setzen mit der fast menschenleeren Fähre nach Rødby über und übernachten dort auf dem Parkplatz hinterm Fähranleger.

2.Tag - 25.06.2009

Inlandsvägen

Nach einem kurzem Frühstück beginnt der Tag mit der Autobahnfahrt durch Dänemark bis Helsingør. Hier nehmen wir die Fähre nach Helsingborg, um ab hier der E6 durch Schweden bis Uddevalla zu folgen. Wir biegen auf den Inlandsvägen ab, den wir bis Nordnorwegen nehmen wollen. Diese Variante erscheint uns schneller als durch Norwegen zu fahren. Nachdem wir die E6 verlassen haben, tauchen wir langsam in die schwedischen Wälder ein, die uns die nächste Zeit begleiten werden. Wir schaffen es heute bis Orsa, wo wir einen schönen, ruhigen Platz für die Nacht finden. Bis auf wenige kurze Pausen haben wir den ganzen Tag hinterm Steuer verbracht. Nur in Mora haben wir einen kleinen Spaziergang am Siljansee gemacht. Wäre eine schöne Gegend zum Verweilen, aber wir wollen weiter nach Norwegen.

3.Tag - 26.06.2009

Schotterstraße

Wir fahren weiter auf dem Inlandsvägen nach Norden. Die Landschaft ist heute etwas hügeliger und der Wald nicht ganz so dicht. Es ist wenig Verkehr und stellenweise sind 100 km/h erlaubt, was für skandinavische Verhältnisse recht flott ist. Zweimal müssen wir durch über 10km lange Baustellen fahren, die nur mit gröbstem Schotter belegt sind. Wir bangen um unser neues Autos und hoffen, dass es schadlos durchkommt. Wir sind froh als wir die Baustellen hinter uns gebracht haben.

Rentier

Heute treffen wir zum ersten Mal auf unserer Fahrt durch die schwedischen Wälder auf zwei Rentiere, die die Straße überqueren. Zum Glück hat ein entgegenkommendes Wohnmobil schon angehalten, sonst wären die beiden Tiere fast von uns übersehen worden.

In der Ortschaft Storuman biegen wir nach Westen ab und erreichen am Abend endlich das Ziel unserer Reise: Norwegen. Da wir morgen die Vormittagsfähre von Bodø auf die Lofoten nehmen wollen, beschließen wir noch weiter zu fahren. Wir folgen der E6 bis zum Polarkreis, den wir kurz nach 22 Uhr erreichen. Heute wird es zum ersten Mal auf dieser Reise nicht dunkel. Kaum haben wir den Polarkreis erreicht, überkommt uns die Müdigkeit und wir beschließen spontan auf dem dortigen Parkplatz zu nächtigen.

4.Tag - 27.06.2009

Saltstraumen

Der Tag beginnt heute schon ziemlich früh um 5 Uhr. Wir folgen weiter der E6 bis kurz vor Rognan, von wo wir die RV 812 zum Saltstraumen nehmen. In aller Ruhe können wir hier am frühen Morgen das Naturschauspiel des Gezeitenstroms beobachten. Große Wassermengen rauschen unterhalb der Brücke vom Fjord ins Meer. Es scheint als hätte die Wasseroberfläche ein starkes Gefälle. Es bilden sich riesige Strudel, die bis zu einigen Metern groß sind.

All zu viel Zeit bleibt uns leider nicht, denn wir müssen weiter nach Bodø um dort rechtzeitig am Fähranleger zu sein. Dort ist es leider nicht mehr so ruhig, wie auf der bisherigen Fahrt heute Morgen. Es warten schon einige Fahrzeuge auf die Fähre. Wir stellen uns in die Reihe und warten. Als die Fähre angelegt hat, dürfen erst die reservierten Fahrzeuge an Bord und danach kommt der Rest. Wir haben Glück und passen noch auf die Fähre. Sonst hätten wir bis zum Nachmittag warten müssen.

Fährhafen Moskenes

Bei der Überfahrt zu den Lofoten genießen wir das schöne Wetter. Der kalte Seewind vertreibt die vielen Bustouristen, die mit an Bord sind, bald unter Deck. Wir freuen uns nach der vierstündigen Überfahrt nun endlich am Ziel angekommen zu sein: Moskenes auf den Lofoten.